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Britta Röder vom Literaturportal Südhessen hat mich interviewt und es hat mir viel Spaß gemacht, ihre Fragen zu beantworten. Manchmal lernt man auch als Autorin dabei noch etwas über sich selbst. 😉

Das ganze Interview kann über Facebook unter dem folgenden Link nachgelesen werden:

https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=1830254987088225&id=846119545501779&__tn__=K-R

Und für alle interessierten Leserinnen und Leser außerhalb der Welt der sozialen Netzwerke gibt es hier natürlich auch das ganze Interview in voller Länge:

+++ Interview +++

BR (Britta Röder): Herzlichen Glückwunsch, Susanne, zu „Tierisch abgehoben“, deinem zweiten Roman.

SR (Susanne Reichert): Vielen Dank, liebe Britta. Ich hatte so viele begeisterte Reaktionen auf meinen ersten Roman, da wollte ich mich von Familie Schwarz nicht so schnell wieder verabschieden. Ich freue mich sehr, nun im Oktober mit „Tierisch abgehoben“ an den Start zu gehen.

BR: Deine Leser dürfen sich also auf ein Wiedersehen mit Familie Schwarz, den Protagonisten aus deinem ersten Roman „Himmlisch gechillt“ freuen. Kannst du in wenigen Sätzen umreißen, worum es diesmal geht?

SR: In „Tierisch abgehoben“ dürfen die Leserinnen und Leser diese liebenswert-chaotische Familie nun noch ein bisschen länger begleiten. Marlenes bester Freund Mario hat mit seinem Lebensgefährten Hartmut entschieden, dass ihr Leben etwas mehr Abwechslung gebrauchen könnte und nun planen sie Familienzuwachs. Dass diese Entscheidung auch für ihre eigene Familie von Bedeutung ist und für ziemlichen Wirbel sorgt, ahnt Marlene zunächst nicht.
Tochter Sophie schmiedet große Pläne mit ihrem Freund Marc und Marlene muss sich ganz plötzlich und viel früher mit dem Thema „Loslassen“ auseinandersetzen, als ihr lieb ist.

BR: Wie viel Familie Reichert steckt in Familie Schwarz?

SR: Ich werde ja immer von meinen Kindern angehalten zu sagen, dass meine Romane nicht autobiographisch sind, aber wenn man über eine fünfköpfige Familie schreibt und lebt zufällig in einer ähnlichen Familienkonstellation, dann gibt es natürlich schon die ein oder andere Übereinstimmung. Gewisse Themen oder Erlebnisse bieten sich einfach an, um sie in meinen Geschichten zu verarbeiten, aber sie sind oft überspitzt oder in einem anderen Zusammenhang dargestellt. Aber Fakt ist, meine Familie ist auf jeden Fall eine nie versiegende Quelle der Inspiration und bei drei Kindern gehört ein gewisser Galgenhumor einfach zur Überlebensstrategie. Den haben Marlene und ich sicher gemeinsam.

BR: Ich vermute, du bist auch privat ein echter Familienmensch?

SR: Die Familie hat für mich absolute Priorität und so bemühe ich mich natürlich, meine ganzen Aktivitäten so zu organisieren, dass es nicht mit dem Familienleben kollidiert – oder zumindest nicht allzu häufig.  Aber die Kinder sind ja jetzt auch größer und das gibt auch wieder mehr Freiraum für eigene Projekte.
Familie sind für mich die Menschen, bei denen ich mich wohl und gut aufgehoben fühle – da zählen für mich als Einzelkind auch meine engsten Freunde dazu.

BR: Wie definierst du Glück?

SR: Glück bedeutet für mich, in dem Vertrauen und der Geborgenheit der Menschen, die ich liebe und die mich lieben, meinen Weg gehen zu dürfen und mir die Neugierde auf all die wunderbaren Chancen und Möglichkeiten, die das Leben bereithält, zu bewahren.

BR: Man erlebt dich als einen Menschen, der in seinem Umfeld sehr umtriebig ist. Du bist politisch aktiv, in der CDU, du engagierst dich in vielen öffentlichen Bereichen. Welches sind die Themen, die dich im Leben (und vielleicht auch beim Schreiben?) antreiben?

SR: Der Kern dessen, was mich antreibt, ist sicherlich, dass ich sehr gerne mit Menschen zu tun habe und mir das zwischenmenschliche Miteinander sehr wichtig ist. Ich komme gerne mit den unterschiedlichsten Persönlichkeiten in Gespräch, bringe gerne Leute zusammen und es ist immer toll zu sehen, was daraus für gemeinsame Aktivitäten entstehen können. Da bilden sich plötzlich Gemeinschaften, die vorher undenkbar waren und daraus entsteht dann ein großartiges Projekt. In unserer zunehmend digitalen Welt – die sicher auch viele Vorteile bietet – hat die Gesprächskultur meiner Meinung nach sehr gelitten. Ich bin neugierig auf die Menschen, die mir im realen Leben begegnen und höre mir gerne an, was sie bewegt und genau da liegt auch mein Fokus beim Schreiben: ich greife alltägliche Themen auf, in denen sich die Menschen wiederfinden.
Politisch ist man da gar nicht so weit weg vom Schreiben; gerade in der Kommunalpolitik geht es ja darum, die Themen aufzugreifen und zu vertreten, die die Bürgerinnen und Bürger bewegen. Die erfährt man nur, wenn man mit den Menschen spricht, zuhört und interessiert ist.

BR: Deine Romane sind schwerpunktmäßig Unterhaltungsliteratur. Gehört da überhaupt Politik rein?

SR: Politik kann ja durchaus auch unterhaltsam sein.  Aber mal ehrlich, gerade in der heutigen Zeit, mit den Strömungen, die in Deutschland in letzter Zeit entstanden sind, ist es wichtiger denn je, dass man sich mit Politik beschäftigt und Haltung zeigt.
Das heißt für mich auch, Dinge kritisch zu hinterfragen, einen eigenen Standpunkt zu vertreten und diesen nicht danach zu richten, ob er in der öffentlichen Meinung populär ist oder nicht. Populär müsste es wieder werden, sich aktiv in der Politik zu engagieren, sich einzubringen und nicht nur zu kritisieren. Wenn mich Menschen aufgrund meiner Tätigkeit als Autorin wahrnehmen, sich damit beschäftigen, was ich sonst noch alles mache und so vielleicht auch eine gewisse politische Neugier geweckt wird, wäre das ein schöner Erfolg.

BR: Hast du Vorbilder beim Schreiben?

SR: Eigentlich nicht. Ich habe Autorinnen und Autoren, deren Bücher ich sehr gerne lese, aber wirkliche Vorbilder sind das nicht, denn sie schreiben teilweise in ganz anderen Genres (ich lese für mein Leben gerne Krimis und Psychothriller).
Wenn man von einer Art Vorbild sprechen kann, dann ist das für mich Nele Neuhaus, die mit Kreativität und Leidenschaft unbeirrt ihren Weg gegangen ist und an ihren Traum geglaubt hat; selbst als am Anfang nicht klar war, dass ihre Bücher ein Riesenerfolg werden würden.

BR: Du machst dein Marketing selbst, oder? Wird dir das Drumherum (Lesungsakquise, Marketing, Pressearbeit) manchmal zu viel?

SR: Einen großen Teil mache ich selbst, aber natürlich unterstützt mich auch der Verlag und ich habe eine tolle Druckerei hier vor Ort, die fantastische Arbeit macht. Das Drumherum ist eine Menge Arbeit, keine Frage, aber es kommt immer darauf an, was man will. Der Vorteil eines kleineren Verlags wie dem Charles Verlag ist, dass man als Autorin sehr viele Freiheiten und sehr viel Gestaltungsspielraum im Hinblick auf die Organisation von Lesungen und anderen Veranstaltungen hat. So arbeite ich gerne und daher kommt mir das sehr entgegen. Wenn ein gewisses Grundgerüst steht, ist der Aufwand mit einer guten Organisation händelbar. Aber auch mein Tag hat nur 24 Stunden und es gibt auch Phasen, da reichen die nicht aus.

BR: Die letzte Lektüre, die dich begeistert hat, war…?

SR: „Schlafen werden wir später“ von Zsuza Bánk

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Premierenlesung ist am 27.10.2018 um 19.30 Uhr im Brunnencenter in Bad Vilbel-Dortelweil…mit dabei sind Tim Frühling (Moderation) und Jutta Loskill (Musik).
Eintritt: 7.50 Euro
Reservierung und Vorverkauf läuft über die Buchhandlung LeseZeit in Dortelweil, Telefon: 06101 9875868, E-Mail: info@lesezeit-badvilbel.de

Und es gibt eine Vorpremiere am 16.10.2018 im Lang‘s Gusto in Rödermark
um 19.30 Uhr, Eintritt: 11€
Reservierungen unter Tel:060749196784 oder per Email mailto:info@langsgusto.de

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Nun ist es also soweit – mein zweiter Roman „Tierisch abgeboben“ geht an den Start. Ein großes Dankeschön an „Die Lokale“, die Monatszeitschrift für den Frankfurter Norden, dass ich mein Buch vorstellen durfte.

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Eine romantische Liebesgeschichte ist „Himmlisch gechillt“ sicher nicht, aber etwas fürs Herz ist trotzdem dabei. Vor der Sommerpause hatte ich noch eine sehr schöne Lesung in der Stadtteilbibliothek in Mainz-Kastel, gemeinsam mit Harald Andres.

(Allgemeine Zeitung vom 15.06.2018)

https://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/amoeneburg-kostheim-kastel/susanne-reichert-erzaehlt-in-der-stadtteilbibliothek-kastel-amuesante-familiengeschichten_18847813.htm

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Ein schöner Artikel zu meiner Lesung an der IGS Wallrabenstein in Hünstetten. Ein wunderbares Publikum, eine tolle Organisation und eine glückliche Autorin – das nenne ich einen rundherum gelungenen Abend. 🙂

(Wiesbadener Tagblatt vom 26.02.2018)

https://www.wiesbadener-tagblatt.de/lokales/untertaunus/huenstetten/autorin-susanne-reichert-stellt-ihren-debuetroman-in-der-bibliothek-wallrabenstein-vor_18550391.htm

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Die Benefiz-Lesung für das CPFAM in Kamerun am 20. April 2017 am GBG war ein voller Erfolg. Über 80 Zuhörerinnen und Zuhörer und damit ein ausverkaufter Saal, musikalische Untermalung und einen Riesenspaß mit meinem Co-Leser Bäppi La Belle – was will man mehr? Über 700 € haben wir an Spenden erhalten und damit einen Grundstock für die dringend benötigte Schulbibliothek legen können. Ein tolles Ergebnis!

https://www.fnp.de/lokales/wetterau/Himmlisch-gechillte-Hilfe-fuer-Afrika;art677,2586901

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Morgen ist es soweit: Am 20. April 2017 findet die Benefiz-Lesung für das CPFAM am Georg-Büchner-Gymnasium in Bad Vilbel statt. Auch für mich ist es eine Premiere, denn erstmal bekommen meine männlichen Protagonisten eine eigene Stimme – und was für eine! Thomas Bäppler-Wolf alias Bäppi La Belle schlüpft in die Rollen von Carsten, Mario, dem Mathematiklehrer Herrn Michels und … Jesus.

„Himmlisch gechillt“ 2.0 sozusagen  🙂

https://www.fnp.de/lokales/wetterau/Bad-Vilbeler-Autorin-liest-zugunsten-von-Blindeneinrichtung-in-Kamerun;art677,2581004

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Ein rundherum gelungener Abend war die Lesung im „Grüne Soße und mehr“ am 01. April 2017 in Frankfurt-Oberrad. Kai Abicht und sein Team verwöhnten die zahlreichen Gäste mit echten Frankfurter Köstlichkeiten, Harald Andres sorgt mit seiner wunderbaren Musik für „Himmlisch gechillte“ Momente und ich hatte bei meiner Lesung volles Haus und ein begeistertes Publikum. Da blieb kein Wunsch mehr offen 🙂

Ein toller Artikel von Monika Schieder für das Sachsenhäuser Wochenblatt

https://www.stadtpost.de/sachsenhaeuser-wochenblatt/hilfe-kommt-himmel-id34766.html

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Ein Projekt, das mir am Herzen liegt: die Einrichtung einer Schulbibliothek am CPFAM, einer Schule für sehende, sehbehinderte und blinde Kinder in Kamerun. Dafür findet eine Benefizlesung am 20. April 2017 um 19.30 Uhr am Georg-Büchner-Gymnasium in Bad Vilbel statt.

https://www.fnp.de/lokales/wetterau/Bad-Vilbeler-Autorin-gibt-Lesestunde-fuer-einen-guten-Zweck;art677,2557090

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Niemand muss das Rad ständig neu erfinden und zusammen ist man weniger alleine 🙂 Wer mal bei einem unserer Autorentreffen vorbeischauen möchte, ist herzlich eingeladen.

https://www.fr.de/rhein-main/literatur-rhein-main-mehr-aufmerksamkeit-fuer-lokale-autoren-a-1111070

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Nein, Autoren müssen nicht zwangsweise Einzelkämpfer sein. Das beste Beispiel dafür ist das Autorennetzwerk ARS Autoren RheinMain Szene e.V., in dessen Vorstand ich 2. Vorsitzende bin. Dazu gibt es einen schönen Artikel in der heutigen FNP, der unsere Arbeit und die geplante Veranstaltungsreihe in der Klosterpresse in Frankfurt-Sachsenhausen vorstellt.

  

https://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Im-Team-der-Einzelkaempfer;art675,2470533

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„Eine himmlisch gechillte Frau“ – das hat die Wetterauer Zeitung gut erkannt. 🙂 Meistens bin ich das auch, denn für ein Burnout fehlt mir einfach die Zeit. Danke an Christine Fauerbach für diesen tollen Artikel ( Wetterauer Zeitung, 09.02.1971)

https://www.wetterauer-zeitung.de/regional/wetteraukreis/badvilbelkarben/art469,207708

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Eine tolle Berichterstattung nach der gelungenen Premierenlesung meines Debütromans „Himmlisch gechillt“ am 09. Dezember 2016 von Matthias Enders ( Bad Vilbeler Neue Presse). Ausverkauftes Haus, ein grandioses Publikum und eine glückliche Autorin – was will man mehr 🙂

Bad Vilbeler Neue Presse vom 13.12.2016

Bad Vilbeler Neue Presse vom 13.12.2016

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Pünktlich zur Frankfurter Buchmesse, auf der seitens des Charles Verlages auch mein Buch „Himmlisch gechillt“ vorgestellt wird, erscheint ein wunderbarer Artikel von Jule Lorenz in der Frankfurter Neue Presse 🙂

  

https://www.fnp.de/lokales/frankfurt/M-eine-ganz-normale-Familie;art675,2274204

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Ein wirklicher toller Artikel aus der Bad Vilbeler Neue Presse … Ich freue mich mindestens genauso sehr auf mein Buch wie meine Leserinnen und Leser  🙂

https://ndp.fnp.de/lokales/wetterau/Diese-Dortelweilerin-schreibt-Familienromane-schafft-es-mit-ihnen-zur-Buchmesse;art677,2257905